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Stofflexikon

A

Atmungsaktivität:

Die Atmungsaktivität bezeichnet die Fähigkeit eines Stoffes, Wasserdampf entweichen zu lassen. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) gibt an, wie groß der Widerstand eines Stoffes gegen Wasserdampf ist. Je niedriger der RET-Wert, desto besser die Atmungsaktivität.

RET 0-6: extrem atmungsaktiv
RET 6-13: besonders atmungsaktiv
RET 13-20: zufriedenstellend atmungsaktiv
RET 20 +: unbefriedigende Wasserdampfdurchlässigkeit

 Acetat:

Acetat wird in einem Trockenspinnverfahren aus natürlichen Grundstoffen (Baumwolle) gewonnen. Acetat wird auch als Cuproseide oder Kunstseide bezeichnet. Im Gegensatz zu vollsynthetischem Polyester (Gewinnung aus Erdöl) kann Acetat Feuchtigkeit aufnehmen und an die Außenluft abgeben. Bekleidungsstoffe aus Acetat sind atmungsaktiv, pflegeleicht und knitterarm.

 

B

Beschichtung:

Bei der Beschichtung von Stoffen wird eine Kunststoffschicht auf einen textilen Untergrund aufgetragen, um die Eigenschaften des Trägermaterials zu verändern (z.B. die Wasserdichtigkeit, Abriebfestigkeit, Haptik…). Gängige Beschichtungen sind PVC-, Acryl- und TPU-Beschichtungen.

 

C

Coolmax®:

Coolmax®-Stoffe sind aufgrund ihrer besonderen Faserstruktur bekannt für optimalen Feuchtigkeitsabtransport und sehr gute Atmungaktivität. Die Feuchtigkeit (Schweiß, Wasserdampf…) wird an die Oberfläche des Gewebes transportiert und kann so besonders schnell verdunsten. Coolmax®-Stoffe halten kühl, trocknen schnell, sind atmungsaktiv, leicht und Maschinenwaschbar.

 

Changeant / Changierend:

Changierende Stoffe verändern Ihre Optik je nach Lichteinfall und Blickwinkel aufgrund von unterschiedlich farbigen Fäden in Längs- und Querrichtung.

 

Cordura®:

Cordura® ist ein besonders robustes, abriebfestes Polyamid-Gewebe. Bei der Herstellung von Cordura® werden geschnittene Polyamidfasern erneut versponnen und dann verwoben.

 

D

Denim:

Jeansstoff in Köperbindung.

 

dtex:

Der Tex-Wert bestimmt die Feinheit von Fasern und Garnen (mtex, dtex, ktex). Je höher die Tex-Nummer, desto gröber ist das Garn oder die Faser.

 

Damast:

Damast ist ein Gewebe mit eingewobenem Muster. Das Muster wird meist durch Abwechseln verschiedener Atlasbindungen erzeugt.

 

E

Elasthan:

Elasthan ist ein Sammelbegriff für elastische Fäden, die Geweben und Maschenwaren Elastizität und Rücksprungkraft verleihen. Stoffe mit Elasthan-Anteil sind zudem weniger knitteranfällig.

 

EN471 / EN ISO 20471:

EuroNorm für fluoreszierende Farben

 

F

Funktionsstoff / Funktionstextilie:

Als Funktionstextilien bezeichnet man Stoffe, Gewebe oder Gewirke mit funktionellem Mehrwert (z.B.: winddicht, wasserdicht, atmungsaktiv, thermoregulierend, schmutzabweisend, elastisch, pflegeleicht, wärmend/kühlend…).

 

 

 

G

Gabardine:

Gabardine ist ein besonders glattes, dichtes Gewebe mit steilem Diagonalbild, das durch die Köperbindung entsteht.

 

H

 

I

Indanthren® Färbung:

Indanthren ist ein synthetisch hergestellter Farbstoff. Stoffe, die mit Indanthren-Farbstoffen gefärbt wurden, besitzen ausgezeichnete Wasch-, Koch-, Licht-, Wetter,- und Chlor-Echtheiten.

 J

Jacquard:

Jacquards sind Stoffe mit kunstvoll eingewebten Mustern.

 K

Köperbindung:

Die Köperbindung (auch Köper oder Twill genannt) ist eine Grundbindungsart für gewebte Stoffe. Das bekannteste Gewebe in Köperbindung ist der Denim Jeansstoff. Köperbindungen sind am schräg verlaufenden Grat zu erkennen.

 

kbA & kbT:

 

kbA steht für kontrollier biologischer Anbau. Beim kbA ist die Verwendung chemischer Düngemittel, Entlaubungsmittel und synthetischer Pestizide verboten. Außerdem mit der Boden beim kbA drei Jahre ohne Chemie genutzt worden sein. Der Anbau erfolgt in Mischkultur und Fruchtfolge. Die unbehandelte Baumwolle hat daher ein sehr geringes Allergiepotential und ist hautschonend.

kbT steht für kontrolliert biologische Tierhaltung. Die wird immer angegeben, wenn die Wolle von Tieren aus ökologischer / biologischer Aufzucht stammen und artgerecht im Einklang mit der Natur gehalten werden.

 L

Loden:

Loden sind widerstandsfähige Wollstoffe. Loden wird oft zu Walkloden weiterverarbeitet (siehe „Walkloden“).

 M

Mikrofaser:

Mikrofaser ist ein Sammelbegriff für Fasern, deren Feinheit geringer als 1 dtex ist.

Baumwolle: 1,5 – 2,5 dtex
Schurwolle: 3- 6 dtex

 

N

Nylon:

Nylon ist der Handelsname für eine Kunstfaser aus Polyamid.

 

O

Öko-Tex®:

Öko-Tex ist ein Prüf- und Zertifizierungssystem für Fasern, Garne, Gewebe und textile Endprodukte.

Öko-Tex® Standard 100: geprüft auf Schadstoffe
Öko-Tex® Standard 1000: umweltfreundliche Betriebsstätte
Öko-Tex® Standard 100plus: schadstoffgeprüfte Produkte aus umweltfreundlicher Produktion

 P

Picqué:

Picqué ist ein Gewebe mit abwechselnd erhöhten und vertieften Stellen

PVC-Beschichtung:

Kunststoffschicht auf der Rückseite des Gewebes, die die Eigenschaften des Stoffes verändert (Wasserdichtigkeit, Winddichtigkeit…)

 Q

Quilt:

Ein Quilt ist eine vielseitig verwendbare Zierdecke, die in der Regel aus drei Lagen besteht: Schauseite, Zwischenlage (Vlies, Wolle, Synthetik…) und Unterseite.

 R

Ripstop:

Ripstop-Stoffe sind in einer speziellen Technik Gewebt und besonders reißfest. In regelmäßigen Abständen werden etwas dickere Fäden in das ansonsten dünnere Gewebe integriert, sodass eine Kästchenstruktur entsteht. So ergibt sich ein sehr gutes Stabilitätsverhältnis und eine hohe Weiterreißfestigkeit.

 S

Softshell:

Softshell besteht häufig aus zwei oder drei laminierten Stoffschichten. Die Außenschicht besteht meistens aus einem widerstandsfähigen Material, das über der innenliegenden Klimamemembrane liegt. Die Membrane ist eine hauchdünne dampfdurchlässige Folie, die die Textilie wind- und wasserdicht sowie atmungsaktiv macht. Die Innenschicht ist in der Regel ein Futterstoff (Micro Fleece, Teddy…)

 Scheuerbeständigkeit:

Die Scheuerbeständigkeit von Stoffen wird mit der Martindale-Methode gemessen. Die Abnutzung eines Stoffes wird simuliert, indem ein Muster des zu testenden Stoffes gegen einen wollenen Standardstoff gerieben wird. Gemessen wird die Schleißzahl dieser sogenannten Scheuertouren. Je höher die Anzahl der Touren, desto abriebfester ist ein Stoff.

10.000 Scheuertouren: für private Haushalte, wenig Gebrauch
15.000 Scheuertouren: für private Haushalte, regelmäßiger Gebrauch
20.000 Scheuertouren: für öffentliche Umgebungen, regelmäßiger Gebrauch
30.000 Scheuertouren: für öffentliche Umgebungen mit intensivem Gebrauch
40.000 Scheuertouren: für öffentliche Umgebungen, sehr starker Gebrauch

 T

TPU:

TPU steht für „thermoplastisches Polyurethan“ – ein Kunststoff der sich bei Wärmezufuhr plastisch verformen lässt.

Teddy:

Plüsch mit langem, stehendem Flor.

Taft:

Taft ist ein glänzender, glatter Stoff aus Seide oder Kunstfasern, der meistens zum Füttern von Kleidungsstücken verwendet wird.

 

U

 

V

Vlies:

Vliese sind Stoffe aus zusammenhaftenden Fasern. Vliesstoffe werden meistens als Dämm- oder Polstermaterial verwendet.

 

Vichy-Karo:

Ein Vichy-Karo ist ein würfelförmiges, zweifarbiges Blockkaro.

 

W

Webpelz:

Webpelze sind gewebte Pelz-Imitate.

 

Walkloden / Walk:

Walkstoffe sind gewebte Textilien, deren Oberfläche durch Walken (Schieben, Stauchen, Pressen in warmen, sauren Bädern) verfilzt werden.

 

X

 

Y

Z

Z-Liner:

Ein Z-Liner ist eine Schicht, die zwischen Obermaterial und Futter eines Kleidungsstücks befindet. In der Regel werden Membranen oder Membranstoffe als Z-Liner verwendet.